Los Lunaritos Alegres Flamenco für Kinder
Los Lunaritos Alegres Flamenco für Kinder

Tanzbeschreibungen

Die nachstehende Kurzbeschreibung - einiger der vielen Flamencotänze - soll einen kleinen Einblick in die verschiedenen "Gattungen" geben.

 

Alegria

Alegria bedeutet Freude. Der Tanz ist ausgesprochen lebhaft und freudig und ist charakterisiert durch Dynamik, Ungezwungenheit und Anmut.

 

Bulería 

Bulería ist ein Flamenco-Tanz, der zu den cante chico (kleiner, also leichter, fröhlicher Gesang) gezählt wird. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Man vermutet, dass es etwas mit dem spanischen Wort burlarse (ursprünglich arabisch: buhali, „der Narr“) also „narren, spotten“ zu tun hat. Entsprechend ist die Bulería ein frecher, meist schneller und schwungvoller Tanz im 12/4-Takt, der aufgrund seiner Vielseitigkeit vor allem unter Tänzerinnen im Flamenco sehr beliebt ist.

  

Farruca

Die Farruca ist ursprünglich ein typischer Männertanz aus Galizien, der heute gerne auch von Tänzerinnen in Männerkleidung interpretiert wird. Typisch für die Farruca sind charakteristische Posen und trockene Bewegungen.

 

Garrotin

Die Garrotin ist ein "Zigeunertanz", der nicht andalusischen Ursprungs ist aber häufig zum Flamenco gezählt wird. Er stammt aus Asturien oder aus León, wurde weiter nach Katalonien gebracht, wo er von katalanischen Zigeunern assimiliert und neugestaltet wurde. Ein kecker Tanz mit Sombrero (Hut).

 

Guajira

Die Guajira ist ein kubanischer Musikstil. Dieser Tanz soll sich ursprünglich auf den Kanarischen Inseln entwickelt haben, war jedenfalls spanischen Ursprungs und damit zunächst „weiße“ Musik. Durch die Kolonialisierung gelangte die Guajira nach Kuba und vermischte sich dort mit der Musikkultur afrikanischer Sklaven zum sogenannten Son.

 

Paso doble

Wörtlich übersetzt heißt er "Doppelschritt", ein lebhafter spanischer Paartanz mit einfachem Schrittmaterial. In stilisierter Form verbreitete sich dieser, auch in Lateinamerika anzutreffende Volkstanz nach 1910 in anderen europäischen Ländern, deren Musik aus Elementen des Fandango und des Flamenco angereichert ist. Der Flamenco-Stil bildete sich im 19. Jahrhundert heraus. Aufgrund seiner Ausdruckskraft, die mit der des amerikanischen Blues zu vergleichen ist, wird er auch als weißer Blues bezeichnet. Unter dem Paso doble versteht man die tänzerische Interpretation des Stierkampfes. Der Herr tanzt den Torero, die Dame stellt das rote Tuch, Muleta oder Capa (spanisch) bzw. Cape (englisch) genannt, dar.

 

Rumba-Flamenco

Flamenco-Rumba gehört zu jenen Tänzen, welche von den Spaniern in die Karibik importiert wurde und lateinamerikanischen Einflüsse unterlag, um dann wieder nach Spanien zurückzufinden. Er verbindet somit somit lateinamerikanische Musik und Lebensgefühl mit der Eleganz und der unvergleichlichen Ausdrucksstärke des Flamenco.
Der Tanz hat außer dem Namen und dem 4/4-Takt keine Gemeinsamkeiten mit der karibischen Rumba, die Sie vielleicht aus der Tanzstunde kennen.

 

Sevillanas
Die Sevillana ist einer der beliebtesten Tänze aus der spanischen Folklore und wird auf Hochzeiten, Ferias, Festen und in der Disco getanzt. Sie ist ein Paartanz, der aber häufig auch von zwei Frauen getanzt wird, besteht aus vier Strophen, von denen jede eine andere Choreographie enthält, und die voneinander durch eine kleine Pause getrennt sind.

  

Tangos 

Der Tangos folgt nicht, wie die meisten Cantes, einem Zwölfertakt, sondern sein Compás hat 4 Schläge, ebenso wie der Tientos, Rumba und Colombiana (die letzten beiden gehören nicht direkt zum Flamenco, sondern sind südamerikanisch beeinflusst). Tangos bildet zusammen mit Siguiriya, Solá, und Toná einen der 4 Eckpfeiler des Flamenco. Es sei ausdrücklich erwähnt, dass er nichts mit dem argentinischen Tango gemeinsam hat. „Tango Moderno" ist eine spezielle Form des Tangos, der orientalische Elemente in seine Musik und in den Tanz aufgenommen hat.

 

Zorongo
Sehr populär war dieser Tanz im 18. und 19. Jahrhundert. Er stammt von einem afroamerikanischen Tanz ab, den die Gitanos zu Beginn des vorigen Jahrhunderts adaptierten, ihn so dem Flamenco angepasst haben. So wurde er zum eigenen Stil vieler Tänzer und Gitarristen. Er wird von Gitarre, Laute und Tamburin begleitet.

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© Carl-Heinz Langer